Holz-Komposit-Kanus

Wenn man vor einem CANOAS-Komposit-Kanu steht, sieht man ein wunderschönes Holzboot – mit seiner natürlichen Holzmaserung, seiner Eleganz und vielfältig kombinierbarer farblicher Gestaltung durch die Zusammenstellung verschiedener Holzarten. Dies ist aber nur der optische "Nebeneffekt" einer Bauweise, die auf leichte, jedoch sehr feste Boote abzielt.

Diese Holz-Komposite entstehen bei der ingenieurmäßige technische Veredelung des Werkstoffes Holz: durch die Zusammensetzung synthetischer Fasern wie Karbon-, Glas- oder Aramidfaser mit Holz entsteht ein Komposit-Werkstoff, der die besten Eigenschaften der jeweiligen Einzelkomponenten kombiniert.
Zum Beispiel: Holz allein ist sehr anfällig gegen Kratzer und Fäulnis. Glasfaserlaminate können dagegen sehr schwer werden, und sind ohne Lackierung eher unansehnlich. Holz, kombiniert mit Glasfaser, ergibt ein Produkt, das sehr abriebbeständig, dauerhaft und leicht ist, und außerdem die schöne Holzoptik behält.

Das Prinzip ist das eines I-Trägers, der erst durch seine Stege oben und unten extrem belastbar wird. Diese Funktion übernimmt im Boot die Beschichtung aus glasfaserverstärktem Epoxidharz. Das Holz bildet einen Sandwichkern, der leicht ist und die auftretenden Kräfte (Druck-, Scher- und Zugkräfte) weiterleitet.

Nicht in technische Ausdrücke fassen lässt sich das Gefühl, mit einem CANOAS-Komposit-Kanu unterwegs zu sein. Das Boot wird vom reinen Zweckobjekt zu einem individuellen Begleiter, mit dem man sich über Jahre hinweg sicher auf dem Wasser bewegen kann und auf den man ruhig auch ein wenig stolz sein darf.

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